Um die kinderärztliche Versorgung in und um Altenkirchen im Westerwald zu stärken, arbeiten die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz (KV RLP) und die Kommunen vor Ort eng zusammen. Das gemeinsame Ziel: eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt von der hohen Lebensqualität im Westerwald begeistern und Anreize für eine Niederlassung oder eine Zweigpraxis schaffen – das hatte schon in den Bereichen der Neurologie und der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde Erfolg.
16 kommunale Kindergärten und beitragsfreie Kindergartenplätze für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr, sieben Grund- und drei weiterführende Schulen, zahlreiche Sportvereine, Chöre, Volkshochschule und Kreismusikschule, kulturelle Veranstaltungen, kurze Wege zum Einzelhandel, zu Apotheken, Restaurants und Bars – die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld hat infrastrukturell und kulturell viel zu bieten.
“Von uns aus sind die Städte Köln, Bonn und Siegen sowie das Rhein-Main-Gebiet dank der guten Autobahn- und Bahnanbindung leicht zu erreichen. Außerdem gibt es günstige Grundstücke und Immobilien, was gerade für junge Familien einen Anreiz darstellt“, hebt der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Fred Jüngerich, hervor. “Eine neue Kinderärztin oder ein neuer Kinderarzt würde sich in unserem lebendigen Miteinander sicher wohlfühlen.” “Außerdem gibt es ein kollegiales Netzwerk mit Haus- und Facharztpraxen, mehr Freizeit durch den organisierten Ärztlichen Bereitschaftsdienst, eine aktive Kreisärzteschaft und organisierte Fortbildungen”, informiert der Landrat des Kreises Altenkirchen, Dr. Peter Enders, der selbst Mediziner ist.
Finanzielle Förderung möglich
Und auch finanziell ist eine Niederlassung oder eine Zweigpraxis mit Angestellten Pädiaterinnen und Pädiatern durchaus attraktiv – egal ob mit einer Praxisneugründung oder einer -übernahme. Bei einem Start in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld erhält die Medizinerin oder der Mediziner von der Kommune bis zu 30.000 Euro Förderung. On top gibt es von der Kreisstadt Altenkirchen bis zu 25.000 Euro, wenn man sich dort ansiedelt. Für eine neue Kinderärztin oder einen neuen Kinderarzt stünden in der Kreisstadt Altenkirchen sogar schon große Praxisräumlichkeiten zur Verfügung, die auf Wunsch genutzt und zu attraktiven Konditionen gemietet werden könnten. Und das Land Rheinland-Pfalz schießt noch einmal bis zu 20.000 Euro dazu. Generell unterstützen der Landkreis Altenkirchen und die Verbandsgemeinde bei der Suche nach einer geeigneten Praxis und der Traumimmobilie
Von Beginn an kompetent beraten
Auch die KV RLP steht einer Kandidatin oder einem Kandidaten von Beginn an zur Seite. “Wir bieten umfangreiche kostenfreie Beratungen zu allen Möglichkeiten der Tätigkeit an. Welche Praxisform ist die richtige für mich? Was gilt es, im Zulassungsprozess zu beachten? Was kommt in betriebswirtschaftlicher Hinsicht auf mich zu? Diese und viele andere Fragen können mit unseren Beraterinnen und Beratern erörtert werden”, sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV RLP Dr. Andreas Bartels. In den ersten beiden Jahren der Praxistätigkeit steht zudem eine Praxislotsin oder ein Praxislotse für alle aufkommenden Fragen bereit.
Einen besonderen finanziellen Anreiz hat die KV RLP Anfang dieses Jahres für Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung geschaffen, wie Dr. Bartels informiert: “Jemand, der ihren oder seinen letzten anerkennungsfähigen Weiterbildungsabschnitt im ambulanten Bereich in Rheinland-Pfalz absolviert hat und sich innerhalb von zwölf Monaten nach bestandener Facharztprüfung in unserem Bundesland niederlässt, erhält zusätzlich 10.000 Euro Startkapital.”
Lust auf einen Neuanfang im Westerwald?
Interessierte Ärztinnen und Ärzte können sich per E-Mail oder telefonisch bei Paul Lautenschläger, Referent im Beratungsteam der KV RLP, melden:
Gemeinsame Pressemitteilung der Kreisverwaltung Altenkirchen, der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld und der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz